dornenkränze

die züge rauschen durch die tunnel
sonnenfinsternis allenthalben, auch
der mond geht nur noch selten auf
cohens songs längst abgedroschen
im kübel das blut, zerhackt, zertrümmert

liegen die schwestern, die wege waren
weit gewesen auf der pilgerreise
zerschunden die füße, menschenknochen
schwammen herum, rauschen in den
ohren anstelle musik, der rosenkranz

zwischen den fingern wirbelt herum, die
lippen ein auf und ab, die kammer voll
blut, der vogel ausgeflogen, auf den
knien gingen sie um den altar
dornenkränze zierten ihre köpfe

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