Europa

Am Abend war Franz doch ziemlich geschafft. Der Hausberg hatte ihn gefordert. Die Kälte ungewohnt. In der Türkei war gewählt worden. Merkel suchte nach Auswegen. Die Idee von Europa längst über Bord gegangen. Das Gemeinsame verlustig worden. Die Meisten dachten an sich und fanden es normal. USA machte es so. Ungarn sowieso. Italien suchte jetzt auch. Die Flüchtlinge waren weniger geworden. Die Welt nicht untergegangen. Haben wollte sie niemand mehr. Was war eigentlich mit Syrien? War da was? Man las fast nichts mehr über den Krieg in Syrien. Die Politier schauten auf ihren Bauchnabel. Franz lebte gern in Bayern. Aber die CSU mochte er nicht. Franz lebte gerne in Deutschland. Aber die CSU mochte er nicht. Franz lebte gern in Europa. Aber die CSU mochte er nicht. Er musste sie ja auch nicht mögen. er lebte ja in einer Demokratie. Und da darf man wählen. Vielleicht träumte ja Söder von einem großen Alpenstaat. Jenseits von Merkel und Deutschland. Mit ihm als Alpenkönig. Runter bis nach Südtirol.

Franz war müde am Abend. Auch müde von der Politik. Er mochte Europa. War gerne mit dem Zug durch Europa gereist. Als Student von Nord nach Süd. Von Ost nach West. Grenzen waren ihm nicht wichtig gewesen. Eigentlich musste er noch an Texten arbeiten. Doch er war zu erschöpft. Von der WM hatte er noch nicht viel gesehen. Auch wegen Maria. Die hatte gar keine Lust. Konnte er verstehen. Erst wieder bei der nächsten. In Katar. Halbfinale. Deutschland gegen Italien. Maria war sich sicher. Italien würde gewinnen.

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