Die Stachelbeere #2

Im Sommer gibt es gar sonderliche Früchte im Garten zu essen. Nicht nur süße. Stachelbeeren z. B. Er aß sie manchmal gerne, diese sauren Früchte, die die Vögel, anders als die süßen Kirchen, gerne am Ast hängen lassen. Viele hatte er nicht im Garten, doch genug, um immer wieder eine Hand voll davon essen zu können. Die Mungatzen,
Ägäisch oder Druschen. Weit verbreitet und doch wenig geliebt. Erdbeeren gibt es überall an jeder Ecke in lustigen Erdbeerhäusern zu kaufen, aber ein Stachelbeerhaus? Hatte er nie gesehen. Marmelade kochte er gerne aus den Beeren, die am Strauch noch übrig blieben. Da zog sich der Mund weniger zusammen. Sein Großvater hatte früher gerne auch Kompott daraus gemacht, doch Kompott ist auch aus der Zeit gefallen.

2 Kommentare zu „Die Stachelbeere #2“

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