Projekt #4

Schnell ging Paul aus dem Laden raus. Stickig und eng war es gewesen. Freundlich war der Schuster gewesen. Damit hatte er nicht gerechnet. Dies würde seinen Plan nicht ändern. Aber auch nicht leichter machen. Paul hatte sich die Details gemerkt. Hatte sein Material längst beisammen. Im Internet konnte man alles finden. Und im Baumarkt. Keine Umstände. Kinderspiel. Doch rasch verließ er den Ort, floh aus dem Stadtteil, welches im so fremd war. Mit raschen Schritten ging er wieder über die Brücke, ins Westend. Hier gehörte er hin. Die verbeirauschenden Autos nahm er kaum war, den Zügen schenkte er keinen Blick. Aus der S-Bahn strömten Menschenmassen. Fast wurde er angerempelt. Körperkontakt war ihm unangenehm. Er war in Eile. Musste in sein Viertel kommen. Nach der Brücke ging er gleich in eine Stehkneipe. Bestellte eine Cola. Der Wirt schaute verwundert. Andere Gäste tranken alle Alkohol. Warum sollten sie sonst in eine Stehkneipe gehen. Bei der zweiten Cola kam er mit einem anderen Gast ins Gespräch. Manni, so hieß er, fing an, ihm seine Geschichte zu erzählen.

Die Phantasie schwimmt nicht durch die Straße.

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