spargelstecher #2

unbehaust die felder, der aprilwind treibt die vögel

vor sich her, die raben wehren sich tapfer gegen den

späten schnee, die mützen der Radfahrer sind tief ins

 

gesicht gezogen, der bauer flügt für die Saat den acker,

zieht wellen über das land. die sonne verliert gegen

die wolken den kampf. die spargelstecher krümmen

 

ihre rücken, später karren die alten busse sie wieder

in ihre schlafstätten. der sohn des bauern heult mit seiner

crossmaschine über die rauen wege.

 

kühe sieht man hier keine. schweine haben schon lange

keinen ausgang mehr. ein verlaufender hahn kräht

um sein leben.

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