Kaiserwetter

Mit Schneeschuhen waren Franz und Maria in den Bergen gewesen. Prachtwetter. Kaiserwetter. Wilder Kaiser. Der Himmel wunderblau. Sonnenmilch nicht vergessen. Die Sonnenbrillen hatten ganze Arbeit zu leisten. In der Früh noch Eiseskälte. Im Berg wurde ihnen dann doch wärmer. Auf der Hütte das Gesicht in die Sonne. Sie kamen ins Schwitzen. Dies war nicht besonders schlimm. Besser als frieren. Und sie hatten Wechselwäsche dabei. Droben waren sie nicht die einzigsten. Doch unterwegs war viel Stille um sie. Die meisten waren mit den Skiern unterwegs gewesen. Abseits der Piste nur hier und da Menschen. Franz genoss die Stille. War froh, nicht über Politik reden zu müssen. Keine GroKo im Berg und kein Syrien. Franz verzweifelte oft über die Unfähigkeit der Menschen, den Frieden zu wollen. Musste dann die Stille suchen. Der Schnee knirschte kräftig. Er war eisig geworden in den letzten Tagen. Die Nächte waren kalt gewesen. Endlich. Franz liebte den richtigen Winter. Dann konnte er sich auch auf den Frühling freuen. Die Heimfahrt war erst für später geplant. Konnten nicht lassen.

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