Schnee in der Stadt

Schnee in der Stadt. Die Bäume biegen sich. Franz hatte das Rad im Keller gelassen. Half dem Hausmeister beim Räumen. Wunderbar weiß die Stadt. Fast nicht mehr zu hoffen gewagt. Die weißen Bäume ragten in den weißen Himmel. Der Dreck der Stadt verräumt unter der Decke. Hier und da die ersten Spuren von Mensch und Tier. Vögel auf der Suche nach was Essbarem. Die Hunde hatten es da leichter. Endlich holten die Kinder ihre Schlitten raus. An der Isar sah Franz den ersten Langläufer. Waren selten geworden in der Stadt. Immer wieder blieb Franz stehen, schrieb sich ein paar Worte auf. Bestaunte die Bäume. Hört dem Fluss zu, wie er Geschichten erzählte. Wenn Schnee lag, sah die Großstadt aus wie ein Dorf. So ruhig war sie geworden. Die Menschen schienen fröhlicher zu sein. Man traf Nachbarn beim Schnee räumen. Niemand musste schnell fort. Beim Bäcker war es in der Früh leer gewesen. Später würde Franz noch einen Kuchen backen. Später. erst noch den Schnee bewundern.

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