Fastenzeit

Der Aschermittwoch begann fleischlos. Franz aß sein Lieblingsmüsli. Am Abend würde er Fisch kochen. Freunde kam zu Besuch. Sie würden Zander vom Chiemsee mitbringen. Mit Linsengemüse. Er hatte schöne Berglinsen gekauft. Die Nacht war wunderbar klar und kalt gewesen. Endlich richtiges Winterwetter. Tagsüber prächtiger Sonnenschein. War lange draußen gewesen. Geradelt. Ein wenig eingekauft. Wenig geschrieben. Später dann auf der Bank an der Isar ein paar Wörter aufgeschrieben. Bald musste man mit der SPD wohl Mitleid haben. Mitleid ist ein schlimmes Zeichen für eine Partei. Franz wollte einfach eine ruhige Regierung haben. Es reichte ja, wenn die AfD im Bundestag saß. Da gäbe es doch genug Arbeit für die anderen Parteien. Vielleicht würde er später noch Fußball anschauen. Real gegen Paris. Die Freunde hatten schon den Wunsch geäußert. Er hätte es glatt vergessen. Aber er mochte Zidane. Zumindest als Spieler hatte er ihn geliebt. Gestern hatte er noch einen Auftritt mit der Band gehabt. Brachte ein wenig Geld. So schlimm war der Fasching auch nicht gewesen. Jetzt begann die Fastenzeit. Franz überlegte noch, auf was er verzichten sollte.

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