Schnee auf dem Boden

Der Mond hatte die Augen geöffnet nach

Mitternacht, Fahrräder standen am Wegesrand

wir flogen durch den Winternebel, der Canon

von Pachelbel drang aus dem Küchenfenster

 

unter uns lagen die Dächer der Vorstadt, der

Kirchturm wurde immer kleiner, von Fern

ein Rauschen des Flusses, wir drehten glücklich

 

ein paar Runden, wieder in der Küche, tranken

wir heiße Milch mit Honig, wir wunderten uns

über den Schnee auf dem Boden.

4 Kommentare zu „Schnee auf dem Boden“

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