Linsensuppe

Winterblau strahlte der Himmel in den Alpen. Der Chiemgau lachte. Mit Schneeschuhen waren Franz und Maria gelaufen. Bis die Beine brannten. Erschöpft machten sie Rast vor der Hütte. Linsensuppe füllte den Magen. Doch zuerst Flüssigkeit nachgefüllt. Die Beine ausgestreckt. Die Sonnenbrille zurechtgerückt. Hier gab es wenig Skifahrer. Meist nur Tourengeher. Doch die Schneelage war weiter oben kritisch. Lawinengefahr. Der Schnee war weich und zart. In der Nacht hatte es gehörig geschneit. Der Hüttenwirt hat lang gebraucht, bis Fenster und Tür frei waren. Franz und Maria tranken noch einen Kaffee. Sie hatten keine Eile. Noch würde es nicht dunkel werden. Zur Not hatten sie Stirnlampen dabei. Die SPD hatte für das große Krokodil gestimmt. War wohl unumgänglich. Lindner sei Dank. So langsam wurde es Zeit für eine neue Regierung. Beim Abstieg bildete der Mond eine Sichel. Der Schnee wurde fester. Die Wangen waren kühl.

6 Kommentare zu „Linsensuppe“

      1. Gut, ich gebe zu, dass die SPD kein offizielles Gründungsdatum (Geburtsdatum) hat, aber die CDU ist definitiv ein Nachkriegskind, auch wenn sie sich den Schafspelz auf Links anzieht, um eine rauere Haut vorzutäuschen.

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