Zakopane: Krzysztof

Regelmäßig kommen die Züge aus Krakau nach Zakopane. Im Winter ist immer viel los. Wie Fliegen fallen sie über Zakopane her. Wollen alle Ski fahren. Doch auch im Sommer kommen viele zum Wandern. Wege und Hütten gibt es genug. Krzysztof verkaufte gern Fahrkarten. Redete gern mit den Leuten. Lokomotivführer hätte er nicht werden wollen. Da musste man immer aufpassen. Wenn nichts los war, träumte Krzysztof gerne. Er träumte schon lange bei der Arbeit. Ohne Träume wäre sie ihm doch zu langweilig. Dennoch liebte er die Arbeit. Fuhr meist mit dem Rad zur Arbeit. Wenn er Zeit hatte, ging er gern in die Berge. Von der Tatra konnte er nicht genug haben. Früher war er Skispringer gewesen. Mit mittelmäßigem Erfolg. War immer schlechter gewesen als Adam. Hat dann aufgehört, bevor ihm alle Knochen weh taten. Auch der Papst ist mal in Zakopane gewesen. Doch das ist schon lange her. Krzysztof hat ihn sehr verehrt. Wie fast alle Polen. Als der Papst noch Bischof in Krakau war, war er öfters in Zakopane gewesen. Krzysztof hatte seinen Papst immer geliebt. In seinem Haus hingen Bilder von ihm. Seine Frau war das oft zu viel. Doch am Sonntag ging sie immer mit Krzysztof in die Kirche.

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