Cenone

So langsam gingen die Familientage in Florenz zu Ende. Weihnachten prachtvoller Bauch. Silvester lustiges Beisammensein mit Freunden und Familie. Auch kein leerer Bauch. Kann es in Italien bei Festtagen nicht geben. Die Geschenke waren bunt verpackt. Die Raketen hatten den Himmel über der Stadt erleuchtet. Die Böllerei schon früh angefangen. Franz und Maria hatten auch getanzt. Gelacht. Getrunken. Franz schien das Leben in Italien oft leichter. Genuss war kein Fremdwort. Gute Laune auch nicht. Würde es eine neue Regierung in Italien geben? Sicher. Aber davon muss man sich nicht die Stimmung verderben lassen. Für ein gutes Essen würde es schon noch lange. Das mit der roten Unterwäsche war Maria nicht so wichtig. Doch um Franz zu beeindrucken, hatte sie eine angezogen. Natürlich hatte es zu Silvester ein großes Abendessen gegeben. Ein cenone di San Silvestro. Wie könnte es auch anders sein. Nach Weihnachten wurde schon dafür eingekauft. Nicht nur das Pana cotta hatte dem Franz geschmeckt. Neujahr waren sie in die Kirche gegangen. Schwer der Kopf. Am 2. Januar würden sie heimfliegen.

3 Kommentare zu „Cenone“

  1. Hat dies auf ilseluise rebloggt und kommentierte:
    “ … Weihnachten prachtvoller Bauch. Silvester lustiges Beisammensein mit Freunden und Familie. Auch kein leerer Bauch. …“
    Ssssooo soll es sein, sssoooo muss es sein!
    Mit tanzen, lachen, trinken und ganz viel lecker!

    Gefällt 1 Person

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