San Miniato al Monte

Verglichen mit Rom ist Florenz eine kleine Stadt. Zu Fuß könnte man alles erreichen. Doch wer will schon alles zu Fuß gehen. Wenn Franz mit Maria in Florenz war, wollte er immer zur Piazzale Michelangelo. Am Tag, in der Nacht. Von hier oben konnte man die ganze Stadt sehen. Den Arno. Die Kuppel des Domes. Auch David stand herum. Zwar nur eine Kopie. Doch Franz wollte nicht nur den Ausblick geniessen. Er liebte auch die Kirche, die dort war. San Miniato al Monte. Ein schöner Anstieg über die Treppe. Die Basilika gehört zu einem Kloster. Auch hier der Marmor. Weiß und Grün. Außen und Innen. Das Kloster ist ein Zweigorden der Benediktiner. Wohl vor rund 1000 Jahre wurde an der Kirche gebaut. Die Ruhe in der Kirche gefiel dem Franz. Die meisten Touristen gingen nicht hinein. Auch über den Friedhof schlenderte Franz gerne. Im Winter pfiff der Wind ein wenig um die Ohren. Das Verweilen war da kürzer. Franz und Maria waren zu Fuß vom Dom zu San Miniato al Monte gelaufen. Die Bewegung hatte ihnen gut getan. Den Berg runter liefen sie schneller.

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