Hinter Warschau

Hinter Warschau das Ende der

Welt. Leer werden die Straßen.

See liegt an See. Im Winter gehen

die weißen Farben ineinander über.

 

Alleen führen durch die Landschaft.

Masuren vor den Füßen. Fischer werfen

ihre Netze aus. Reiher warten auf ihr Essen.

Preußen ist schon lange vorbei. Russland

 

nah und weit. Suleyken ist nirgends und

überall. Wodka hilft dir gegen die beissende

Kälte. Die Sonne verborgen im Nebeldunst.

Hirsche im Unterholz auf der Suche.

 

Die jungen Leute sind in die große Stadt

gezogen, leben abstinent. Das geschlachtete

Schwein färbt den Schnee rot. Aufgefangen

das Blut. Festtag.

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