Regengüssen zum Trotz

Regengüssen zum Trotz war Franz mit Maria rausgefahren. Bayernticket genommen. Leerer Zug. Feste Schuhe angezogen. Nach Lenggries. Das Brauneck raufgelaufen. Kaum Leute unterwegs. Im Sommer ging es eher zu wie auf einer Autobahn. Im November noch wenig Schnee. Keine Skifahrer. Fast keine Bergsteiger. Proviant hatten sie selber mitgenommen. Droben hatten die meisten gerade geschlossen. Erst wenn richtig Schnee lag, würden sie wieder öffnen. Beim Abstieg gingen sie aber über die Kotalm. Die hatte noch keine Betriebsferien. Wärme war ihnen schon recht. Nach der Flädlesuppen aßen sie noch Schlutzkrapfen mit Spinat. Zum Glück war es dann nicht mehr weit bis zum Bahnhof. Die meiste Zeit hatte es im Berg geregnet, mitunter gescheit. Der Wind ziemlich gepfiffen. Ein Hauch von Schnee auf den Steinen gelegen. Für Skifahrer viel zu wenig. Aber rutschig für Wanderer. Doch der Weg war nicht besonders steil gewesen. In Lenggries tranken sie noch einen Tee, bevor sie wieder heimfuhren. Menschen sah man wenig. Dämmerung griff nach ihnen.

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