Regengrau

Der Herbst hatte den November im Griff. Novembergrau. Regengrau. Sonne verborgen. Die SZ am Morgen gehörte für Franz zum Frühstück. Warmlesen. Zuerst den Sportteil. Das Feuilleton kam später. Zügige Lektüre. Später dann nachlesen. Wenn Zeit. An Regentagen noch ein Kaffee. Später Tee oder Schokolade. Die Paradis Papiers verraten die neuen Steuerparadiese. Der Mann ohne Eigenschaften verstaubte im Regal. Für Weihnachtseinkäufe war Franz noch nicht bereit. Die Ideen dafür würden schon kommen. Die Innenstadt umfuhr er großzügig. Fußgängerzone war nicht sein Fall. Viel zu viele Menschen. Im November waren die Radwege angenehm leer. Auf U-Bahn hatte er keine Lust. Der Himmel über dem Kopf war ihm lieber. Ob blau oder grau.

1 Kommentar zu „Regengrau“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s