Süßes und Saures

Süßes und Saures war dem Franz recht. Meist zuerst das Saure. Dann das Süße. Nachtisch mochte der Franz. Gehörte zu einem guten Essen dazu. Da gab ihm Maria Recht. In Italien ging nichts ohne Menu. So genau nahm es der Franz nicht im Alltag. War mit einem Berg Pasta durchaus zufrieden. Danach Kaffee oder ein Stück bitterer Schokolade. Mit Halloween konnte der Franz weniger was anfangen. Aber er fürchtete sich nicht. Zur Not gab er eben Süßes. Im Haus wohnten einige Kinder, die würden sicher vorbeikommen. Der Tag war schnell verflogen wie der Heißluftballon, den er in der Früh über dem Haus gesehen hatte. Er flog so niedrig, dass er den Gasbrenner hören konnte. Auf der Kirchturmspitze würde er schon nicht landen wollen. Wäre keine gute Idee. Die Schokoherzen von Air Berlin waren Vergangenheit. Franz war eh lieber mit der Bahn gefahren. Hatte nie hier oder dort Meilen gesammelt. Einen protestantischen Arbeitseifer hatte Franz am Tag nicht hingelegt. eher Fünfe gerade sein lassen. Entspannt den Tag begonnen. Am Abend musste er in die Bar. Erwartete aber eher wenig Besucher. Franz mochte Luthers Bibelübersetzung. Hatte einen Nachdruck daheim. Schaute immer wieder gern rein. Wortgewaltig. Nicht immer leicht zu entziffern.

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