Mathias #7

Sein Hof hatte noch einen Misthaufen. Freute die Hühner. Mit der Schubkarre musste Mathias den Mist aus dem Stall rausfahren. Morgens, abends. Hatte zum Glück Hilfe. Kein moderner Laufstall. Im Sommer trieb er die Kühe auf die Weide. Freute die Kühe. Hatten dort ihre Ruhe. War nicht weit vom Hof, schräg gegenüber. Als Mathias noch mehr Kühe hatte, mussten sie oft weiter gehen, weil sonst das Futter nicht langte. Aber die fünf waren genügsam. Wie der Mathias. Der brauchte auch nicht mehr so viel. Seine Hühner waren auch mit dem zufrieden, was sie so fanden. Mathias Schuhe waren schon öfter beim Schuster. Auch sein Gewand wurde hier und da geflickt. Nur am Sonntag war er herausgeputzt. Sein Gesicht hatte oft Bartstoppeln. Am Sonntag sah man meist keine im Gesicht. Er ging gern in die Messe. War schon immer so gewesen. Doch einen Pfarrer gab es nicht immer. Das störte ihn. Den Pfarrer verstand er nicht immer. Das war dem Mathias nicht so schlimm. Irgendwie mochte er den neuen. Kam aus Indien. War immer freundlich.

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