Über die Alternativlosigkeit

Manche lieben sonderbare Wörter. Politiker oder auch Trainer. Franz fand wenig Gefallen an dem Wort alternativlos. Sein Geist ist eher undemokratisch. Für Franz gab es immer Alternativen. Neuere Wörter werden schnell Unwörter. Erst recht, wenn sie bei Politkern beliebt sind. Fußballtrainer sind da aber für Franz auch nicht besser. Politiker gestehen ungerne Fehler sein, Trainer erst recht. Nur der Erfolg zählt. Wenn ein Trainer die Rotation als alternativlos bezeichnet, ist manchmal, schneller als der Trainer denkt, auch eher von der Rotation erfasst. So wäre Franz nur wenig erstaunt, wenn der Leipziger Trainer an seiner Alternativlosigkeit scheitern würde. Das Eingestehen von Niederlagen oder Fehler war Franz ein wenig gewöhnt. Er wohnte ja in Giesing, gleich neben 1860. Da kannte man sich mit Fehlern aus. Leipzig hat da noch Luft.

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