Kartographie #10 Theresienwiese

Als Italienerin liebte Maria das Oktoberfest. Die U-Bahn führte sie direkt hin. Eng war es im Waggon. Schon am Sendlinger Tor war man kaum noch in die U-Bahn hineingekommen. Sie hätte doch das Rad nehmen sollen. Bei so vielen Menschen konnte sie sich kaum die Gesichter merken. Sonst machte sie ja gerne Skizzen beim Fahren. Heute unmöglich. Die meisten Fahrgäste waren in Tracht. Oder in etwas gehüllt, was sie für eine Tracht hielten. Maria ging ohne Tracht. Als Italienerin fand sie es albern. Franz hatte dann schon oft seine Lederhose an. Doch heute musste er arbeiten. Maria war mit Freundinnen verabredet. Sie waren extra angereist. Hotels waren ausgebucht. Also schliefen sie bei Maria. Sie wohnte derweil bei Franz. Alle hatten gute Laune und wollten was erleben. Franz hatte ihnen für die „Schönheitskönigin“ Karten besorgt. Ohne Reservierung war es oft schwierig. Aber die Musik sollte dort gut sein. Sie würden sehen. Der Abend würde gelingen. Da hatten sie keine Sorgen.

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