ankunft in arles #2

als jean ankam in arles,

mit dem zug am bahnhof,

er suchte seine zimmer auf, es

war früher morgen, nebel lag

 

über der stadt, er machte sich frisch,

zog neue kleider an, legte sich

zur erholung kurz auf das

bett, um dann in einem café

 

ein frühstück einzunehmen, ein

kleines, ortsübliches. entlang

lief die rhone, so schön roch

sie nach dem meer, das noch nicht

 

erreichte, erzählte geschichten voller

sehnsucht. ins zentrum er ging,

umrundete die arena, ein relikt

der römerzeit, amphitheater.

kaufte eine karte für den abend.

 

stierkampf in der arena. keine

gladiatoren. stiere. van gogh

war schon lange nicht mehr hier.

grosse ferias. aufregung in der

 

kleinen stadt. hitze und aufregung.

der abend kam schnell, er war

froh unter den menschen zu sein,

gefüllt die arena, ein fest. auf

 

weißen pferden die reiter ritten

herein, die stiere bunt geschmückt.

fern der einsamkeit freute er sich,

die fremden neben ihm freuten sich.

 

gladiatoren waren keine da, van

gogh schon lange nicht mehr hier

gewesen. morgen wollte er zum meer.

morgen.

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