Kartographie #Herrsching

Der Blauregen im Hinterhof bekam Hoffnung. Kälte und Schnee schienen gebannt. Maria hatte sich schon Sorgen gemacht. Der April ging zu Ende. Die Eisheiligen? Wen sollten die noch schrecken. Maria malte gern Gesichter, doch Blumen lagen ihr auch am Herzen. Sie malte sie nur selten. Doch ihre Liebe hatten sie. Oft hatte sie zuletzt mit Trauer und Sorge die Obstbäume angeschaut, die sich gegen den schaurigen April schlecht wehren konnten. Am Sonntag war sie in Andechs gewesen. Franz hatte ihr den heiligen Berg zeigen wollen. Sie waren nicht die winzigsten. Sie waren weite Teile mit dem Fahrrad gefahren. Beim Anstieg war sie ein wenig aus der Puste gekommen. Andre, die ihr entgegen kamen, gingen nicht mehr gerade. Sie wollten in die Klosterkirche und erst später ein Bier trinken. Manche tranken nur Bier. Maria mochte die Frömmigkeit, die der Berg ihr entgegen brachte. Später nahmen sie die S-Bahn zurück. Die Beine waren schwer geworden, der Kopf müde.

7 Comments

    1. ja, aber der Bahnhof ist Herrsching…

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      1. …zweifellos, Herrsching am See…

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      2. und die Maria orientiert sich mit ihren Texten an Bahnhöfen…

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      3. …ah, verstehe…
        letzten Sommer war ich dort auch mal kurz, bin um jenen feinen See geradelt 🙂

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      4. der See ist sehr schön, auch zum Baden, Segeln, Radln… etc…

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      5. So ist es 🤗

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