Kartographie #7 Starnberg

Am Sonntag war Maria früh aufgestanden, sie wollte mit Franz eine Radtour machen. Der Frühling forderte sein Recht. Alles grünte und blühte. Am Abend zuvor hatte sie ein wenig Antipasti fürs Picknick vorbereitet. Sie wollten unterwegs nicht hungern. Sie waren die Isar Richtung Süden geradelt. Bis Wolfratshausen. Von dort wollten sie zum Starnberger See. Zu Beginn war es noch recht ruhig auf der Strecke gewesen. Gegen Mittag schien ganz München die gleiche Idee gehabt zu haben. Es wurde recht warm, die Speisen waren schnell vertilgt, Radfahren machte Hunger. Sie freuten sich auf den See. Wollten die Beine ins Wasser hängen. In Ammerland kamen sie endlich ans Wasser. Viel zu kalt fürs Baden, doch die Füße freuten sich. Zum Ausruhen hatten sie eine Decke dabei. Später wollten sie von Starnberg aus mit der S-Bahn heimfahren. Niemand mochte Starnberg, doch der See war wunderschön. Berggipfel schienen zum Greifen nah. Die Zugspitze trug noch Schnee. Maria war kein Ludwig-Fan. Franz gleich gar nicht. Doch sie sahen das Kreuz bei der Fahrt nach Starnberg im See. Bevor sie heimfuhren, hatten sie aber noch Ambach aufgesucht. Franz sagte, da muss man hin. Dem Bierbichler sein Wirtshaus sei dort. Hunger hatten sie keinen großen. Doch ein Bier und eine Brotzeit ging immer. Die Kastanien waren noch zurückhaltend mit dem Grün. Die Speisekarte schien Maria vertraut. Fast wie in Italien.  Es gab sogar italienische Bratwürste. Fand Maria lustig. Sie hatte gedacht, die Bayern hätten ihre eigenen Würste. Erst in der Dunkelheit waren sie in Starnberg. Zum Glück war der Bahnsteig nicht mehr so voll.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s