Rhein, Der II

Rhein, Der. Fluss der Deutschen. Grenzfluss. Entspringend der Schweiz. Kürzer als die Donau. Und doch, der Deutschen Fluss. Kämmte ihr Haar, Loreley. Schiffbar, Lastträger, der Rhein. Trägt viele Namen, der Rhein. Rein, Rhin, Rhäin, Rijn, durch viele Sprachen fließt er. Vater Rhein. Magst ruhig sein. Schon die Römer  ihn als Grenze nutzten. Und bauten, an seinem Ufer, nur links, die Römer, Siedlungen. Basel, Straßburg, Mainz, Koblenz, Neuss, Nimwegen, Utrecht, Leiden. Düsseldorf? Nein, Düsseldorf nicht. Liegt ja rechts. Musste noch warten. Manche Politiker schwammen hindurch. Die Menschen bauten Häfen und Atomkraftwerke in seiner Nähe. Besungen wurde er oft, der Rhein. Schon im Nibelungenlied. Was soll es bedeuten? Was? Ach Loreley. Schon ein Wal schwamm in ihm, dem deutschen Fluß. Umkämpft die Ufer, trennend Deutsche und Franzosen. Die Wacht am Rhein? Den Rhein hat Gursky in Düsseldorf, der Stadt, die nicht von den Römern gegründet wurde, am rechten Ufer liegt, fotografiert. Aber doch vom linken Ufer aus, von Oberkassel. Und zeigt den Rhein so grau und grün, kein Mensch zu sehen, kein Hund, kein Haus, nur grün und grau, der Deich und der Fluss. Der Horizont so grau wie der Fluss.  Verschwunden, wie von Geisterhand, das Kraftwerk. Nur Grau und Grün. Hier wacht niemand nicht. Lieb´ Vaterland?  Mit Sehnsucht und Verlangen.

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