Schwabing

Wenn Franz Zeit und Lust hatte, ging er gerne in ein Café. Zum Schauen. Treffen. Reden. Oder schreiben. Manchmal ging er ins Cafe Jasmin. Nicht zum Frühstücken. War ihm zu teuer. Aber ein Kaffee war drin. Oder zwei. Saß in dem gemütlichen Sessel, träumte ein wenig vom Großvater. Schrieb. Oder unterhielt sich mit seiner Begleitung. Auch mit Großvater war er dort gewesen. Kuchen gegessen. Aber der Kuchen war heute nichts besonders mehr. Alles war auf cool gemacht. Teuer geworden. Den Kuchen hatten sie wohl eher aus Nostalgie. Draußen saß Franz nicht so gern. War ihm zu laut. Aber am Vormittag war es oft ruhig, wenig los. Da konnte er gut schreiben. Am Fenster hatte man eine gute Aussicht. Meist viel ihm was ein. Dann trank er einen zweiten Kaffee. Früher hatte es noch Kännchen geben. Als er mit Großvater hinging. Gab es hier nicht mehr. Wollte Franz aber auch nicht trinken. Danach radelte er durch den Englischen Garten heim. Isar entlang. Obamacare lebte immer noch. Gefiel Franz.

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