Orlando di Lasso und Michael Jackson

München hat nicht immer den besten Musikgeschmack. Und auch nicht immer die besten Denkmäler. Manchmal kommt beides zusammen. Oder die Münchener werden zumindest kreativ. Oder sie halten sich dafür. Und halten sich an keine Ordnung. Franz weiß, dass München nicht Berlin ist. Einfach sauberer. Ordentlicher. Weniger kreativ. Mehr Porsche-Fahrer. Weniger Hartz-IV-Empfänger. Aber dafür ein Denkmal für Michael Jackson. Oder zumindest fast. Selten radelte Franz am Hotel Bayrischer Hof vorbei. Erst recht hat er da noch nicht übernachtet. Warum auch. Er wohnt ja in der Stadt. Aber der eine oder andere bekanntere Mensch steigt dort gerne ab. Nicht nur die Sicherheitskonferenzleute. Auch Michael Jackson. Die Straße ist relativ ruhig und prächtig. Und Jackson hat aus dem Hotel seinen Fans zugewinkt. Und weil der Musiker Orlando di Lasso schon vor dem Hotel ein Denkmal hat, seine Fans sich heute aber in Grenzen halten, haben Jackson-Fans an seinem Sockel ein Jackson-Denkmal initiiert. Franz ist kein Fan von Michael Jackson. Und er mag schon den di Lasso. Aber wenn die Münchner schon einmal aus sich herausgehen. Sonderbar findet Franz das Denkmal schon. Doch in der sterilen Atmosphäre der Aufgeräumtheit auch sympathisch.

2 Comments

  1. Sonderbarer wär’s noch, würde man von all den andren Berühmtheiten, die dort auch schon abgestiegen sind, Plastiken danebenstellen, so eine ganze statueske Menschenmenge.

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    1. das wäre dann lustig und sonderbar:)

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