Rom III

Eingebettet zwischen den Hügeln die Stadt. Oder doch eher zwischen den hohen Häuserschluchten. Der Fisch in der Auslage hatte noch den Geruch des Meeres. Am Abend wurde groß aufgekocht. Gäste kamen. Ein größeres Essen. Schon seit Stunden war die Pasta geknetet. Franz kaufte für die Vorspeise noch Tintenfische. Nach der Pasta würde es auch noch Fisch geben. Gemüse musste er auch noch kaufen. Der Frühling war noch jung in Rom, die Auswahl war noch nicht ganz sein Geschmack. Zum Glück blieb der Tiber allein. Brot würde er um die Ecke kaufen, nicht vom Markt. Lange begutachteten die Käufer die Ware, bevor sie sie nahmen. Redeten über die Vor- und Nachteile, tauschen Rezeptvarianten aus. Römer redeten nicht nur über das Wetter. Sie redeten auch über das Essen. Dann redeten sie wieder über das Wetter. Schließlich über Politik. Oder Fußball. Aber am liebsten über das Essen. Beladen fuhr Franz in die Wohnung zurück. Er hatte schon Hunger.

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