Wenn der Föhn drückt die Berge in die Stadt

18.02.2017#2

Wenn der Föhn drückt die Berge in die Stadt, wird Franz immer nervös, packt ihn Sehnsucht zu den Alpen. Fuhr dann schnell mit dem Auto hin zur Kampenwand. Am liebsten eigentlich dort. Weniger oft nach Garmisch. Kannte Leute im Chiemgau, mochte den Weg hinauf. Manchmal fuhr er auch Ski dort. Auch mit seinem Großvater war er oft dort gewesen. Im Sommer. Im Winter. Das Skigebiet war eigentlich kein Skigebiet. Eine Hand voll Pisten. Das wars. Aber Franz war das oft recht. Keine Eskapaden. Keine Party im Schnee. Frische Luft. Manchmal wanderte er auch durch den Schnee. Liebte den Blick auf den See. Kehrte ein. Traf sich mit Freunden. Aß eine Kleinigkeit. Trank ein wenig. Oder manchmal auch mehr. Großvater liebte auch die Kampenwand. Immer wieder waren sie durchs Gebirge gezogen. Wenn sie Hunger bekam, waren sie immer auf die Gorialm gegangen. Im Winter, auch im Sommer. Mit einer Suppe gewärmt. Brotzeit gemacht. Ein Bier getrunken. Der Abstieg gelang immer. Zur Not konnte er bei Freunden übernachten.

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