Brest

14.02.2017

Ohne Schuh über Sand. Die Promenade war lang. Die Stege aus altem Holz. Das Wolkenweiß griff nach dem Himmelsblau, mit hochgekrempelten Hosenbeinen lief Franz dem Meer entlang, den Sonnenaufgang suchen nach kurzer Nacht. Hand in Hand, sie küssten sich, als sie endlich aufging. Später tranken sie erst Kaffee, aßen Brioche, versenkten ihre Augen ineinander. Da schien die Sonne längst auf ihren Rücken. Noch immer kämpften die Wolken mit dem Blau, wurden stärker und stärker. Bald würden sie Oberhand gewinnen, das Blau grau werden. Sie würden ihre Fahrräder nehmen und am Meer entlang fahren. Keine Angst vor Regen haben. Proviant hatten sie dabei. Auch Großvater war in Brest gewesen. Damals. Die Deutschen hatten damals ihre U-Boote dort stationiert. Extra einen riesigen Bunker dafür gebaut. Heute fuhren Sie zum Hafen. Nichts war mehr wie früher. Auf den Fotos von Großvater hatte alles anders ausgesehen.

3 Comments

  1. Gottlob ist das so, es lebe die Veränderung …

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    1. Veränderung hat auch Vorteile…

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      1. Natürlich, es ist das Leben…

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