Am Himmel frieren die Engel

Der Holunder blutete schwarz. Odysseus irrt schon lang nicht mehr umher. Der Nebel des Winters liegt auf der Stadt, schon lange keine Einhörner mehr herumlaufen sehen. Durch die Hinterhöfe pfeift der Wind ein frostiges Lied. Am Himmel frieren die Engel. Die drei Könige haben Hunger auf ihrer langen Reise. Der Schnellimbiss an der Ecke hat noch offen. Was Warmes für die lange Nacht. Funkelnde Sterne leuchten den Weg.

3 Comments

  1. Hat dies auf Schreiben beflügelt ! rebloggt und kommentierte:
    Dreikönige-Gedicht, gefunden bei Orangeblau und passend zur kommenden kalten Nacht. Auf dass Ihr es warm habt! Sudi

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  2. Ohhh die armen Engel, sie tun mir leid obwohl ich den Winter mag 😉

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