Sehnsuchtsort

Der Sehnsuchtsort war nicht weit. Nur noch ein paar Straßen überqueren. Der Hunger trieb ihn voran. Er hatte keine Ansprüche. Jetzt nicht. Zu groß sein Verlangen. Schnell musste es jetzt gehen. Er war mit seinen Flip-Flops auf die Straße gegangen. Der Kühlschrank war leer. Wieder einmal. Nach der Arbeit nicht mehr geschafft. Jetzt schnell noch ein Bier. Ein paar Pommes. Oder Currywurst. Die war immer so gut. Vielleicht wäre Franz auch dort. Oder Klaus. Dann würden sie zusammen noch was machen. Oder einfach noch ein Bier trinken. Danach noch zur Tanke. Oder noch ein wenig rumhängen. Der nächste Morgen war noch weit. Er sah ihn schon von weitem. Ganz rot war. Hatte die besten Currywürste weit und breit.

5 thoughts on “Sehnsuchtsort”

  1. Die Stimmung ist gut, intensiv.
    Aber die Reihenfolge an einer Textstelle hat mich irritiert: der Kühlschrank im Satz nach der Straße – wäre hier ein Platz etwas weiter vorne für den Kühlschrank vielleicht passender?

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