Auf dem Weg, unruhig umher

unruhig umher geht er, schmal, sehr schmal, ob auf der Flucht oder doch nur durch die Einkaufsstraße, um schnell noch ein paar Dinge zu erledigen. Nicht freundlich sein Blick, keine Geste der Begrüßung, hineingeworfen in die Welt, zwischen Arbeit und Familie hetzen, oder doch allein, Pflicht erfüllend, heute, gestern, morgen, Passanten werden ihn nicht halten, nicht ihn einladen zu einem Kaffee oder einer Suppe. Bedürftig? Oder doch nur getrieben? Auf dem Weg, unruhig umher lässt Giacometti ihn seine Wege ziehen

Alberto Giacometti, Homme qui marche, 1960

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