In den Orchestergraben

Auf der Bühne muss stehen mindestens ein

Bösendorfer Flügel, drunter kann kein

ernst zunehmender Künstler

doch lässt Bernhard einfach

als wäre nichts dabei

Rosenkavalier 200. Mal gesungen

den Ochs hat der Bassist

den Dirigenten in den

Orchestergraben fallen.

Am Ende der Kunst bleibt immer

der Champagner, ob Strauss

in Salzburg, in Wien

ein rauschendes Fest

in den Orchestergraben

fallen

8 thoughts on “In den Orchestergraben”

      1. nun, ich verstehe das Gedicht zwar immer noch nicht, aber ich mag es trotzdem. Bösendorfer Flügel, Bassist, Bernhard und Dirigent habe stelle ich mir irgendwie im Orchestergraben vor – den von einem Reinfall heimgesuchten…

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  1. uih, hier war gerade bei mir der Fehlerkobold am Werk: einmal ein wort zuviel geschrieben (habe) an der stelle vor „stelle“.
    Und Herbert von Karajan, kenne ich kaum, kann mir aber gut vorstellen, dass er seine Portionen Ironie und Häme abbekommt. Soll er doch ernsthaft behauptet haben, dass Frauen an den Herd gehören und nicht ins Sinfonieorchester.

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