Ich ist immer ein anderer

Ich ist immer ein anderer und ich bin nicht ich. Bin ich verwirrt, wenn ich über ich schreibe oder will ich nur sagen, dass das lyrische Ich eine andere Person als ich selber bin? Soll ich ich schreiben, wenn ich schreibe? Ist es nicht einfacher, nicht über ich zu schreiben, eine andere Personalform zu benutzen? Er ist doch auch eine schöne Möglichkeit, oder sie.
Doch wer ist ich, wenn ich ein anderer ist? Dies soll sich der Leser überlegen, der Autor ist dafür nicht zuständig. Der Autor schreibt, der Leser liest. Wer ich ist, wenn der Leser ich liest, weiß der Autor nicht. Geht ihm auch nix an. Der Autor schreibt einen Text. Ich mache jetzt einen Punkt.

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