Nachtzug nach Rom

Nachtzug nach Rom. In München angenehme Anspannung, Vorfreude.
Liegewagenabteil. Wer steigt zu? Zusammengewürfelte Menschen für eine Nacht. Damals musste man den Pass abgeben. Um in der Nacht, am Brenner, nicht gestört zu werden. Auf dem Gang ein Bier. Eine Zigarette. Nur nicht zu früh hinlegen. Es ist, als würde man die Zitronen schon riechen. Welche Vorfreude. Das Rattern über die Gleise. Sekunde für Sekunde. Nach dem Brenner wird es Stunde um Stunde wärmer. Der gereichte Kaffee langt. Roma Termini in Sicht. Schnell noch alles wieder in den Rucksack. Wo werden wir schlafen? Egal.

6 Kommentare zu „Nachtzug nach Rom“

  1. Nach dem Motto…der Weg ist das Ziel und stell ich mir richtig schön und romantisch vor.
    War letztes Jahr in Rom, aber mit dem Flugzeug und deshalb weniger abenteuerlich, aber auch sehr schön! 😀
    LG🌻

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  2. Ach ja, diese Zugreisen im Liegewagen. Man überquerte schlafend (oder auch nicht) Ländergrenzen, verpennte Paß- und Zollkontrolle. Himmel, ist das lange her. Oder kommt es uns nur so vor, weil sich das Leben inzwischen so viel schneller dreht?

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