Über den Mut

Der Mut ist ein seltsam Ding.
Wenn man ihn braucht, ist er oft
nicht da. Da schien zu sein er,
doch, als gewagt werden musste,
er nicht gewagt. Ach hätte doch
gehabt er den Muot, es wäre schon
was daraus geworden, das Herz es wollte
rutschen in die Hos´, so fern der Mut.
Während kühlen mussten die anderen
ihr Mütchen, er nahm doch vom Fell
des Bären ein Stück. Doch Hochmut
kommt vor dem Fall, die Übermut
zu groß gewesen, verfiel er jäh
in Schwermut. Doch nun er sitzt
da in Demut und blickt an ihre
Anmut.

3 Kommentare zu „Über den Mut“

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