Abend in Arles

Als er an kam in Arles, mit dem Zug am Bahnhof, er suchte seine Herberge auf, es war früher Morgen, Nebel lag über der Stadt, er machte sich frisch, zog neue Kleider an, legte sich zur Erholung kurz auf das Bett, um dann in einem Café ein Frühstück einzunehmen, ein kleines, ortsübliches. Entlang lief die Rhone, so schön roch sie nach dem Meer, das noch nicht erreichte, erzählte Geschichten voller Sehnsucht. Ins Zentrum er ging, umrundete die Arena, ein Relikt der Römerzeit, Amphitheater. Kaufte eine Karte für den Abend. Stierkampf in der Arena. Keine Gladiatoren. Stiere. Van Gogh war schon lange nicht mehr hier. Grosse Ferias. Aufregung in der kleinen Stadt. Hitze und Aufregung. Der Abend kam schnell, er war froh unter den Menschen zu sein, gefüllt die Arena, ein Fest. Auf weißen Pferden die Reiter ritten herein, die Stiere bunt geschmückt. Fern der Einsamkeit freute er sich, die Fremden neben ihm freuten sich. Gladiatoren waren keine da, van Gogh schon lange nicht mehr hier gewesen. Morgen wollte er zum Meer. Morgen.

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