Auf dem Land

Auf dem Land. Auf dem Land. Gute Luft. Frische Wiesen. Kornfelder. Mais. Schöne Felder. Kühe. 100 Stück in einem Stall. Schweine. 1000 Stück in einem Stall. Hühner. 40.000 Stück in einem Stall. Puten. 5000 Stück in einem Stall. Gute Luft. Auf dem Land. Wann hast du zuletzt gesehen, eine Kuh gesehen, die brüllte? Wann hast du zuletzt ein Schwein gesehen, das grunzte, ein Schwein, bedeckt mit Lehm? Wann hast du zuletzt einen Hahn gehört, der krähte und sich freute? Gute Luft auf dem Land. Liegt  versonnen der Kater im Schatten unter der Linde? Summen Bienen hin und her? Die Schwalben fliegen tief, doch wo die Nester geblieben? Die Kälber liegen im Iglu, fern der Mutterkuh. Der Stier döst.

14 thoughts on “Auf dem Land”

  1. Ja, das ist schon ein Elend mit der Massentierhaltung. Ich boykottiere, so gut ich kann, möglichts viel, was damt zu tun hat. Und freue mich, dass bei mir ein paar Kilometer weiter 2 Emus leben – ohne „Besitzer“. Sie sind meiner Info nach auf dem Weg zum Schlachthof entwischt und leben seit Jahren in freier Wildbahn.

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