Über die Eiche

Hart. Die Eiche. Hart. Der deutsche Baum. Gut zum Sitzen. Die Eiche. Gut, um mit den Füßen drauf zu laufen, die Eiche. Schon die Römer kannten sie. Die Eiche. Quercus. Schon die Römer. Anlehnen kann man sich an sie, an die Eiche, anlehnen. Zu finden in Deutschland. Verbreitet im ganzen Norden. Zu finden in Kolumbien, auch in Nordafrika. Wildschweine, gerne, fressen ihre Früchte, Wildschweine, von der Eiche, der deutschen. Trieb die Schweine früher in den Wald man, die Schweine. Bonifatius gar, fällte sie, die deutsche Eiche, ein falscher Gott könnt sich verborgen haben, fällte sie. Wer den Pfennig nicht ehrt. Die Eiche tat es, die Eiche. Die Römer flochten den Kranz, aus ihren Blättern ihren Kranz, die NSDAP auch freute sich, über die Eiche. Her gibt sie sich fürs Kartenspiel, die Eiche, gemahnend den Frieden, die Friedenseiche. Der Deutschen Baum, die Eiche. Weichen sollst du der Eichen, weichen sollst du. Und wurde zum Muckefuck, die Eiche, zum Muckefuck. Der Baum der Deutschen. Und für die Schweine.

6 thoughts on “Über die Eiche”

  1. Wie gut, dass Querus robur auch von den Engländern mit dem Etikett English oak beansprucht wird und eigentlich bis zur Bronzezeit der mitteleuropäische Waldbaum schlechthin war, bevor der Schiffsbau verschiedener eroberungswütiger Staaten, angefangen bei den Römern, die Wälder gefressen haben. Die Eiche zu verdeutschen ist genauso konstruiert, wie die daran geknüpften Vorstellungen.

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