Relektüre: „Der Winter ist ein rechter Mann“

Ach, Claudius, was waren das doch für Zeiten. Der Winter, ach, der Winter, höchstens noch ne zarte Frau. Kernfest? Ich muss lachen. Und ach, die Dauer. Also ehrlich, knapp eine Woche Schnee in Bayern und im Februar 17,5 Grad. Nein, nein, nicht unter Null. Plus. Verstehst du? Pluuuus. Also Schlitten, Skier und so kannst haben. Schenk ich dir, lieber Claudius. Die Vögel singen, Claudius, hörst du sie? Sie werden immer lauter! Meine Handschuhe kannst auch haben und die Winterjacke dazu. Ich mein, falls du frieren solltest. Und das mit dem Sommerhaus in der Schweiz ist auch ein schlechter Witz, hörst du, Claudius? Du glaubst mir nicht? Dann geh doch mal im Sommer auf den Gletscher, falls du einen finden solltest. Bald wird es keinen mehr geben. Du läufst gern Schlittschuh, Claudius? Kannst vergessen. Zumindest nicht auf einem See oder so. Und Halle zählt nicht, kennst ja eh nicht, dafür bist zu alt. Wirst wohl ein neues Gedicht schreiben müssen, damit die Kinder in der Schule was gescheites lernen. Der Winter ist ein rechter Mann? Claudius, das kannst vergessen.

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